Über mich

 

Mein Name ist Rolf Meier. Bis vor einigen Jahren schenkte ich im Alltag dem Thema Geschichte keine grosse Bedeutung. Dies änderte sich schlagartig, als meine Ehefrau einen Stammbaum ihrer Familie aus den 1940er Jahren erhielt. 

 

Nun war mein Interesse an der Vergangenheit geweckt: Wer waren meine Urgrosseltern? Wer waren deren Eltern? Wie lange wohnen die Meiers schon in meinem Heimatort? Wie lässt sich so etwas zurückverfolgen?

 

Auf einen Tipp eines entfernten Verwandten, welcher ebenfalls mittels Ahnenforschung seinen eigenen Stammbaum erstellt hat, machte ich mich in den bejahrten Kirchenrodeln (Kirchenbüchern) auf die Suche nach meinen Vorfahren.

 

Die Suche gestaltete sich jedoch schwieriger, als gedacht: es galt das Hindernis der alten, teilweise sehr unschön geschriebenen Spitzschrift (Kurrentschrift) zu überwinden. Anfänglich noch sehr unbeholfen, gelingt es mir mittlerweile nach einigen Jahren der Übung recht gut, die Handschrift aus dieser Zeit zu lesen.

 

Bereits nach kurzer Zeit des Studiums der alten Bücher wurde mir jedoch bewusst: wenn ich meinen Stammbaum akribisch genau erstellen wollte, mit der Sicherheit, keine Person aus meiner Linie in den alten Büchern zu übersehen, musste ich einen sehr grossen Aufwand betreiben und alle Kirchenbücher aus dieser Zeit bis ins Detail studieren.

 

So erforschte ich nun nicht nur meine eigene Linie, sondern erstellte Listen aller ortsansässigen Bürgerfamilien. Diese verknüpfte ich anschliessend miteinander, so dass ich mittlerweile die Linien aller Ortsbürger und somit natürlich auch aller meiner Vorfahren von Beginn der Kirchenbuchführung 1670 bis ins 20. Jahrhundert darstellen kann. 

 

Meine ausführlichen Recherchen blieben auch dem Autor des 2020 erschienenen Buches «Bürgergeschlechter und Zunamen in Boswil» nicht verborgen, so dass ich ihn damit bei der Fertigstellung seines Werkes unterstützen durfte.     

 

Nachdem ich die Geschlechter meiner Heimatgemeinde analysiert hatte, begann ich sogleich mit den Nachforschungen in der Nachbargemeinde, der Heimatgemeinde meiner Mutter.

 

Die ursprüngliche Suche nach den eigenen Wurzeln entwickelte sich zu einem intensiven Hobby: das Studieren alter Schriften, das Transkribieren der Kurrentschrift, die Einblicke in die damaligen Lebensweisen usw. lassen mich nicht mehr los.

 

Bei meinen Notizen und Auflistungen halte ich mich jedoch stets an schriftliche Notizen (Tauf-, Ehe-, Toten- und Familienbücher der Kirchen sowie Bürgerregister und Zivilstandsbücher der Zivilstandsämter). Keine Beachtung schenkte ich dabei den Notizen aus dem Internet, da bei solchen Veröffentlichungen die Herkunft der Daten unbekannt und die Angaben vereinzelt auch fehlerhaft sind.

 

Zwischenzeitlich gelangten bereits einige Anfragen von Personen an mich, welche ebenfalls auf der Suche nach ihren Vorfahren in meinen umliegenden Gemeinden waren. Wo möglich, versuchte ich, diese Personen mit meinen bisherigen Recherchen zu unterstützen. 

 

Der Austausch mit anderen Ahnenforschern, welche den verstorbenen Vorfahren dieselben Beachtung schenken wie ich, war für mich stets eine Bereicherung. Die Freude und die Dankbarkeit bei erfolgreicher Hilfestellung animierte mich, mit meinen Recherchen weitere Familienforscher zu unterstützen. Am eindruckvollsten dabei war die Zusammenarbeit mit einer Person aus Amerika, welche die Spuren ihrer Vorfahren aus Villmergen verfolgte.

 

Nachdem ich mittlerweile auch die Bürgergeschlechter der Heimatgemeinde meiner Ehefrau vollständig tabellarisiert habe, bin ich nun in der Lage, zu folgenden Gemeinden detaillierte Auskünfte über die Verwandschaftsgrade der Einwohner zu geben:

 

Besenbüren – Bettwil – Boswil – Büelisacher – Bünzen – Hinterbühl – Höll – Kallern – Niesenberg – Sarmenstorf – Uezwil – Waldhäusern – Waltenschwil – Weissenbach

                        

 

Falls ich nun Ihr Interesse an meinen Nachforschungen geweckt habe, oder Sie der Meinung sind, dass ich Sie bei Ihren Recherchen unterstützen kann, so senden Sie mir doch eine E-Mail an:  [email protected]